Sinnhaftigkeit – ein Vitamin für die Begeisterung!

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Wenn eine Mitarbeiter sagt: „Ich kann das! Ich will das! Ich tue das!“, dann ist das Ausdruck höchster Motivation, quasi die totale Begeisterung.

Wenn wir erreichen wollen, dass Menschen wieder ein Anliegen verfolgen, für etwas brennen und ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen, dann müssen wir genau dieses Feuer in ihnen entzünden. Digitale Vernetzung, versachlichte Führungskräfte, das Streben nach Wachstum und Gewinne mögen allesamt legitim sein und bleiben, aber meiner Meinung nach geht nichts über den direkten, besser noch persönlichen Kontakt zum Menschen! Ergründen Sie deren Motive, gleichen Sie die individuellen Werte des einzelnen mit den Werten Ihres Unternehmens und den Bedarfs-Werten für die Zukunft ab, weil sich daraus ein Fahrplan des menschlichen Miteinanders ableiten lässt, um auf höchstem Niveau Ziele zu erreichen, was dann natürlich auch noch Spaß macht!

Menschen wollen heute viel stärker eingebunden werden und fordern die Beantwortung der Sinnfrage ein. Also, es reicht nicht mehr, genau zu erklären, was man mit wem, wie und bis wann zu lösen hat, sondern w a r u m es getan werden soll. Die Vernetzung der Welt findet auch in der Vernetzung unserer Gedanken statt. Wenn wir also nicht verstehen, wozu es denn dient, was von uns abgefordert wird, ziehen mittels Anweisung maximal noch die „Berufsautomaten“ mit. Doch weil sich nicht nur die Gesellschaft, sondern alle Organisationen im stetigen Wandel befinden, braucht es gerade diese menschlichen Antriebsmotoren, die sinnerfüllt und begeistert ein Ziel oder sogar eine Vision umsetzen wollen. Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass es genau aus diesem Grund heute um ein vielfaches verstärkt Führungskräfte braucht, die nicht nur sachfokussiert, sondern insbesondre menschenorientiert agieren, die für „gutes Öl“, „oktanreichen Sprit“, wie „regelmäßige Durchsichten“ sorgen, und den Motor auch mal „streicheln“.

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